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Vorstand Repelen aktiv zu den Presseberichten Mobbing in der Kirche.


Der Presseberichterstattung rund um die Presbyterwahl in der evangelischen Kirchengemeinde hat uns sehr bestürzt und zutiefst betroffen gemacht.
Seit vielen Jahren versuchen wir das Zusammenhalten in der Gemeinde positiv zu beeinflussen, die Kinder-, Jugend- und Vereinsarbeit sowie die kulturellen Angebote zu unterstützen und das mit recht gutem Erfolg. Ohne die intensive Zusammenarbeit mit den christlichen Kirchen aber wäre das von vorneherein zum Scheitern verurteilt.

Durch diese konstruktive Zusammenarbeit konnten wir auch wahr nehmen, dass die evangelische Repelener Gemeinde ein sehr hohes Ansehen in der Bevölkerung von Repelen genießt. Dass es Meinungsverschiedenheiten zwischen zwei Pfarrern und einem Presbyterium gibt, ist ein völlig normaler Vorgang.
Dass ein Pfarrer mit Kanten und Ecken in einem Presbyterium auch nicht nur Freunde und Förderer hat, erscheint uns ebenfalls normal.
Dass aber ein scheidendes Presbyterium dem verbleibenden Pfarrer – der andere Pfarrer geht ja in Pension – derartige Steine durch ihre Berichterstattung und Stellungnahme in der Visitation in den Weg legt, ist alles andere als normal. Man muss hier die Frage stellen, ob die scheidenden Presbyter hier nicht ihre Macht missbrauchen und verantwortungslos gegenüber den Gemeindemitgliedern und ihren designierten Nachfolgern handeln.

Einen Pfarrer ohne ein leistungsstarkes Presbyterium antreten zu lassen – die Bürgerinnen und Bürger, die bereit waren, sich als Kandidaten zur Verfügung zu stellen, lassen jedenfalls eine hohe Qualifikation erwarten – ist ein Affront gegen den Pfarrer, der aus unserer Sicht völlig unbegründet ist.
Der Superintendent und der Kreissynodalvorstand scheinen da wohl völlig fehl informiert zu sein. Für Repelen und wohl auch für die Kirchengemeinde ist Pfarrer Jens-Uwe Bratkus-Fünderich ein eindeutiger Positivfaktor. Wo gibt es denn so viele engagierte Gemeindemitglieder wie in Repelen? Wo werden
Kinder und Jugendliche so gefördert wie in unserem Dorf, wo wird ein derartiges Kulturprogramm angeboten – um das Repelen selbst von so
mancher Stadt beneidet wird – und wo ist ein solch reibungsloses Miteinander der Christlichen Kirchen und der Moscheevereine zu finden wie in Repelen? Und bei all diesen positiven Highlights ist der Name Bratkus-Fünderich nicht wegzudenken, ja, er ist sogar in den meisten Fällen einer der Dreh- und Angelpunkte. Bei soviel Engagement und Erfolg sollte man über ein paar Ecken und Kanten dieses Mannes hinwegsehen – ja ohne eine gewisse Dickköpfigkeit wäre eine derartige Erfolgsbilanz überhaupt nicht möglich.
Repelen aktiv wird weiterhin so eng wie möglich mit Pfarrer Bratkus–Fünderich zum Wohle von Repelen und deren Bürgern zusammenarbeiten.
Wir können uns nur wünschen, dass der Kreissynodalvorstand umfangreiche Recherchen anstellt und zu einer anderen Entscheidung kommt, so dass der Pfarrer gerade in diesen schwierigen und angespannten Verhältnissen in die Lage versetzt wird, zusammen mit seinem Presbyterium die Zukunft zu meistern. Christliches Gedankengut und Mobbing passen eigentlich nicht zueinander.

Für den Vorstand von Repelen aktiv
Manfred Gramse


 

Geschrieben von: Andreas Albrecht am 24.12.2011   |  Wertung  

 

 

     
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